Dokumentarfilm

”Ich glaub ich muss nach Juchitan” (AT)

In Produktion

Ein narrativer Dokumentarfilm

Eine europäische Kamerafrau fragt sich, wie frei sie in ihrem Blick ist und reist für einen Perspektivenwechsel in eine Stadt mit matriarchalen Strukturen in Mexiko. Sie sehnt sich nach anderen Bildern, einer nicht-hierarchischen Gesellschaftsform mit einer Ökonomie des Notwendigen und einem positiven Frauenbild. Das alles vereint glaubt sie, an einem Ort zu finden: Juchitàn, Oaxaca, Mexiko. Ein Sehnsuchtsort, der im Verschwinden begriffen ist. Sie trifft auf verschiedenste Menschen, die sie in ihrem Alltag und ihren Tätigkeiten begleitet, um Vergleiche zu ihrer Kultur, ihrem Wissen und ihren Blicken zu ziehen. Sie hat Fragen zur ihrer Sichtweise der Dinge, ob als Filmemacherin bildlich oder als Mensch aus einer bestimmten Kultur kommend. Besonders als Bildgestalterin fragt sie sich, ob sie in einer Stadt mit matriarchalen Strukturen andere Bilder und andere Formen von Blicken finden wird, als sie es bisher kennt – vielleicht sogar eine Art von „weiblichen“ Blick? Und als Mensch fragt sie sich, ob es Sichtweisen und Werte an dem Ort gibt, die sie auf ihren Alltag übertragen möchte?

Regie und Kamera: Sonja Aufderklamm

Eine Koproduktion mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie

 

Fertigstellung im Frühjahr 2019

stay tuned for more!